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Rosenheimer Triathleten erfolgreich bei der Challenge Roth

Sparrer im Ziel Sparrer im Ziel
Am vergangenen Sonntag war es wieder soweit: Das sportliche Triathlon Highlight des Jahres 2015 stand an. Hierauf bereiteten sich intensiv seit einem halben Jahr auch Julian Sparrer und Markus Kempfvom BaderMainzl Tri Team TSV1860 Rosenheim vor. Challenge Rothist der größte Langdistanz-Triathlon der Welt,bei dem heuer auch die Deutschen Meisteraufder Langdistanz (DTU) ermittelt wurden. Mehr als 260.000 Zuschauer feuerten bei hochsommerlichen Temperaturen die knapp 6.000 Aktiven inklusive der Staffelteilnehmer beim Challenge Roth Triathlon an.
Bei diesem Triathlon mussten die knapp 4.000 Teilnehmer 226 Kilometer bewältigen,3,8 km schwimmend im Main Donau Kanal bei Hilpoltstein, 180 km Rad Radfahren und im Anschluss noch einen Marathonlauf mit 42,195 Km. Bereits um 6:30 Uhr morgens fiel bei den Profis und den ca. 200 schnellen Altersklassen Athleten der Startschuss, die restlichen Athleten starteten im Anschluss in 20 verschiedenen Startgruppen. Das Gedränge im 22,9 Grad warmen Wasser war zu Beginn des Starts groß, so dass Julian Sparrer erst einige Zeit brauchte, um seinen eignen Rhythmus beim Schwimmen zu finden, dann konnte er jedoch nur eine mäßige Schwimmleistung abrufen und stieg nach 1:02 Stunden aus dem Wasser. Kempf benötigte 1:08 Std.
Die gruppierte Radstrecke von knapp 90 Km musste von den Teilnehmern zweimal bewältigt werden und führte durch den Landkreis Roth. Jedoch machte den Athleten dieses Jahr der starke böige Wind in der zweiten Runde zu schaffen. An den Anstiegen werden die Triathleten durch die teilweise in Spalier stehenden Zuschauer, ähnlich wie bei der Tour de France, angefeuert und den berühmten Solarer Berg regelrecht hinaufgepeitscht. An der Strecke herrschte dahereinesuper Stimmung und die Zuschauer feuerten die Sportlerfrenetisch an. Markus Kempf konnte seine starke Form auf dem Rad voll abrufen und benötigte 5:21 Std.Noch schneller warJulian Sparrer. Bereits nach 5:10 Std.und einerDurchschnittsgeschwindigkeit von knapp 34 Km/hwechselte Sparrervom Rad zu seiner besten Disziplin auf die Laufstrecke.
Beiheißen Temperaturen mit bis zu 30 Grad wurde den Athleten auf der flachenLaufstrecke körperlich und mental einiges abverlangt. Angefeuert von sehr vielen Zuschauernentlang dem Kanal absolvierte er den Marathon in einer Zeit von 3:35 Stunden, kam mit einer Gesamtzeit von 9:51 Stunden ins Ziel und erreichte damit den 163. Gesamtplatz von insgesamt 3.409 Teilnehmern. Er landete damit unter den ersten 5% aller Finisher desRennens. In seiner stark besetzten Altersklasse (M35) erreicht er den beachtlichen 34. Rang. Sparrer konntezwarseineBestzeit von 9:27 Std. aus dem Jahr 2011 nicht erreichen, war mit seiner soliden Leistung zufrieden und berichtete nach dem Rennen: „ Leider konnte ich meine Schwimmleistung nicht ganz so gut abrufen, aber dafür lief das Radeln und Laufen gut. Es war wieder ein schönes Rennen, nur die letzten 10 km des Marathons waren wirklich richtig hart und taten richtig weh. Aber die Zuschauer haben mich förmlich ins Ziel getragen.“
Markus Kempf aus Rosenheim absolvierte das ersteMal in seinem Leben einen Langdistanztriathlon. Der ehemalige Profi Eishockey Spieler der Starbulls Rosenheim bestanddiese Premieremit Bravour.Kempf überquerte nach 10:11 Std. freudestrahlend die Ziellinie und erreichte damit den 266. Gesamtplatz, in seiner Altersklasse M40 den starken 51. Platz. Auch er war mit seiner Leistung überaus zufrieden, obwohl er gerade auf dem zweiten Teil des Marathons mit großen Schmerzen zu kämpfen hatte, sich jedoch souverän in den RotherTriathlon Park vorkämpfte und überglücklich von seiner Familie im Ziel empfangen wurde, während noch viele Teilnehmer auf der Strecke waren. Um 23:20 Uhr wurde der letzte Finisher mit einem Feuerwerk und unter dem Jubel von 4.000 Zuschauern empfangen.
 Sieger des Rennens wurde bei der Challenge Roth der Deutsche Nils Frommhold in 7:51 Stunden.Schnellste Frau war Yvonne Van Vlerken aus Österreich, die in 8:50 Stunden souverän gewonnen hat.

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